Immoluenzer

Chronik Immo Lünzer

01.– 07. Meine Jahre

Nachfolgend werden die ersten sieben Jahre beschrieben.

01.1954/55  1. Jahr: Reinkarnation

‘Amor fati - liebe dein Schicksal‘ 

Im 1. Lebensjahr 1954/55: 
Am 2.3.1954 wurde ich geboren besser gesagt wiedergeboren – im Krankenhaus in Gießen und aufgewachsen im Seltersweg 52 im ersten Stock – also Mitten in der Stadt. (Am 25.4.1953 hatten meine Eltern um 15h in Kassel geheiratet.)
 


Manche fragen vielleicht, wie ich zu dem seltenen Vornamen ‚IMMO‘ gekommen bin? Nun, meine Mutti hieß INGRID, mein Vati INGO, die eine Omi IRMGARD die andere INGEBORG und die verstorbene Urgroßmutter IDA – da suchte man für mich auch einen Vornamen mit einem ‚I‘ und IGOR, IGNAZ oder so wollten sie nicht; da hörten sie von IMMO und waren begeistert.
 


1954: Für die Deutschen wurde das Jahr zu einem Höhepunkt in der Geschichte des Fußballs. Die Fußball-WM in der Schweiz brachte am 4. Juli das „Wunder von Bern“ hervor. Deutschland besiegte Ungarn im Endspiel mit 3:2 Toren und wurde Weltmeister. Meine Eltern erzählten mir immo wieder davon. 
 


ERNÄHRUNG, ESSEN UND TRINKEN 1954:
Gute fünf Jahre nachdem in der Bundesrepublik die Lebensmittelrationierungen endgültig aufgehoben wurden, haben die Bundesbürger den Ernährungsstand der Vorkriegszeit – abgesehen von bestimmten zeitbedingten Veränderungen der Essgewohnheiten – wieder erreicht: Entsprechend einer seit Jahren andauernden Entwicklung ist auch 1954 der Pro-Kopf-Verbrauch an kohlehydratreichen Nahrungsmitteln wie Getreide und Kartoffeln weiter rückläufig; der allgemeine Trend geht zum Verzehr hochwertiger Lebensmittel, auch wenn sich der Normalverbraucher besondere kulinarische Leckerbissen nur selten leisten kann.
Eine wichtige Veränderung der Essgewohnheiten ist bei Südfrüchten und Frischobst zu beobachten, deren Verbrauch stark angestiegen ist.
Fleisch ist weiterhin nicht die Regel auf bundesdeutschen Tischen; Bundesernährungsminister Heinrich Lübke fordert daher die Fleischer auf, durch niedrigere Preise die Nachfrage zu erhöhen. Auch sozial schlechter gestellte Schichten sollen sich so häufiger ein ‚Stück Fleisch‘ leisten können.

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